1. Was sind strukturierte Daten?
Strukturierte Daten sind zusätzliche Informationen im Quellcode deiner Website. Sie helfen Suchmaschinen zu verstehen, worum es auf einer Seite genau geht.
Beispiel:
Ohne strukturierte Daten erkennt Google einen Text über „Pizza Margherita“.
Mit strukturierten Daten weiss Google: Das ist ein Rezept, mit Zutaten, Kochzeit, Kalorienangabe.
Das Ergebnis: Deine Inhalte können als Rich Snippet in den Suchergebnissen erscheinen – also mit Sternen, Bildern, FAQs oder anderen Extras.
2. Warum sind strukturierte Daten wichtig?
Bessere Sichtbarkeit: Deine Website hebt sich mit Rich Snippets von der Konkurrenz ab.
Mehr Klicks: Nutzer klicken eher auf Ergebnisse, die Sterne, Preise oder FAQs anzeigen.
Mehr Kontext für Google: Deine Inhalte werden besser verstanden und können so gezielter ranken.
Kurz: Strukturierte Daten sind kein direkter Rankingfaktor – aber sie erhöhen deine Chancen auf mehr Klicks und bessere Ergebnisse.
3. Beispiele für strukturierte Daten
Es gibt viele Arten von strukturierten Daten. Die wichtigsten für Websites sind:
FAQ-Schema: Deine häufig gestellten Fragen erscheinen direkt in den Suchergebnissen.
Bewertungen (Review-Schema): Sterne-Bewertungen für Produkte oder Dienstleistungen.
Local Business Schema: Infos über dein Unternehmen (Adresse, Öffnungszeiten, Telefonnummer).
Produkt-Schema: Preis, Verfügbarkeit und Produktinfos für Online-Shops.
Artikel- oder Blogposting-Schema: Hilft, Blogbeiträge klar als Artikel zu kennzeichnen.
Rezept-Schema: Zutaten, Kalorien, Kochdauer für Food-Blogs.
4. Wie fügt man strukturierte Daten hinzu?
Es gibt drei Formate, die Google versteht:
JSON-LD (empfohlen von Google)
Microdata
RDFa
Das am meisten genutzte ist JSON-LD. Dabei fügst du einen kleinen Code-Block in deine Seite ein.
Beispiel (vereinfachtes Local Business Schema):
<script type="application/ld+json">
{
"@context": "https://schema.org",
"@type": "LocalBusiness",
"name": "specialpage",
"image": "https://www.specialpage.ch/logo.png",
"address": {
"@type": "PostalAddress",
"streetAddress": "Musterstrasse 1",
"addressLocality": "St. Gallen",
"postalCode": "9000",
"addressCountry": "CH"
},
"telephone": "+41-71-123-45-67"
}
</script>5. Tools zum Testen von strukturierten Daten
Bevor du strukturierte Daten live schaltest, solltest du sie testen. Hilfreiche Tools sind:
SEO-Tools wie Seobility (sehr zu empfehlen)
Damit siehst du sofort, ob dein Code korrekt ist.
6. Fazit: Strukturierte Daten sind ein einfacher SEO-Hebel
Strukturierte Daten sind kein Hexenwerk. Mit wenigen Zeilen Code machst du Google klar, worum es auf deiner Website geht – und erhältst im Gegenzug bessere Chancen auf auffällige Darstellungen in den Suchergebnissen.
Mein Tipp: Starte klein. Baue erstmal FAQ- oder Local Business Schema ein und teste die Ergebnisse. Schritt für Schritt kannst du dann mehr Arten von strukturierten Daten hinzufügen.
Häufige Fragen
Warum braucht man strukturierte Daten überhaupt?
Weil sie Google helfen zu verstehen, was auf deiner Seite steht. Nicht nur Text – sondern Bedeutung. Strukturierte Daten erklären zum Beispiel: „Das ist ein Produkt“, „Das ist ein Rezept“, „Das ist ein Artikel“. Dadurch kann Google Inhalte besser einordnen.
Was bringen strukturierte Daten in der Praxis?
Sie erhöhen die Chance auf Rich Snippets: Sternebewertungen, Preise, FAQ-Boxen, Events, Rezepte oder Autoreninfos. Das macht dein Suchergebnis auffälliger – und steigert deine Klickrate.
Wie setze ich strukturierte Daten ein, ohne Entwickler zu sein?
Mit einfachen Tools, Plugins oder Generatoren. Du kopierst den Code, fügst ihn in deine Seite ein und testest alles im Schema Markup Test. Wichtig: immer korrekt, sauber und nicht übertreiben – nur das markieren, was wirklich stimmt.
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