Meine persönlichen "Notfall-Hacks" gegen die Leere

1. Das "Dreck-Manuskript" (Mein Favorit)

Früher wollte ich jeden Satz perfekt schleifen, bevor ich den nächsten schrieb. Das Ergebnis? Nach zwei Stunden hatte ich drei Sätze und Kopfschmerzen.

Meine Erfahrung: Heute erlaube ich mir, absoluten Müll zu schreiben. Ich tippe Sätze wie: "Hier kommt noch was Schlaues über SEO hin, keine Ahnung was gerade, aber es muss wichtig klingen." Sobald das Dokument nicht mehr leer ist, fängt mein Hirn an zu arbeiten.

2. Raus aus dem Büro

Wenn ich an meinem Schreibtisch sitze und auf die Wand starre, passiert gar nichts. Da hängen die To-do-Listen, da wartet die Steuererklärung.

Einfach gesagt: Geh raus.

3. Vergiss das "Schreiben" – erzähl es einfach

Schreiben fühlt sich oft so offiziell an. Wie ein Aufsatz in der Schule.

Mein Trick: Ich stelle mir vor, ich sitze mit einem Kunden beim Kaffee. Er fragt mich: "Du, wie mache ich das eigentlich mit XY?" Ich antworte ihm im Kopf ganz locker und direkt. Genau diesen "Plauderton" tippe ich ab. Das ist viel authentischer als jedes geschwollene Business-Deutsch.

Praxisbeispiele aus meinem Alltag

Problem

Mein persönlicher Workaround

Der Einstieg fehlt

Ich lasse die Einleitung weg. Ich fange mitten im Hauptteil an. Die Einleitung schreibe ich ganz am Schluss, wenn ich weiss, was im Text steht.

Zu viel Fach-Blabla

Ich lösche alle Wörter, die ich nicht auch meiner Grossmutter am Sonntagstisch sagen würde. Das macht den Text sofort nahbarer.

Die Angst vor Kritik

Ich schreibe den Text zuerst nur für eine spezifische Person, die ich mag. Nicht für "das Internet". Das nimmt den Druck komplett raus.

Fazit: Du bist kein Roboter

Schreiben ist Energie. Wenn die Energie gerade nicht da ist, erzwinge sie nicht mit Gewalt, sondern mit List. Sei gnädig mit dir selbst. Ein fertiger, ehrlicher Text mit ein paar Ecken und Kanten ist tausendmal besser als ein "perfekter" Text, der nie veröffentlicht wird.


Häufige Fragen

Was mache ich, wenn ich mich für mein Thema gerade selbst nicht begeistere?

Such dir einen Aspekt, der dich aufregt oder den du besonders liebst. Wenn du keine Leidenschaft spürst, wird es der Leser auch nicht tun. Geh dorthin, wo es emotional wird.

Wie wichtig ist die Länge wirklich?

Ehrlich? Ein kurzer, knackiger Post mit 300 Wörtern, der ein echtes Problem löst, ist wertvoller als 2000 Wörter heisse Luft. Qualität schlägt Quantität – immer.

Soll ich aufgeben, wenn es nach einer Stunde immer noch nicht läuft?

Ja. Klapp den Laptop zu. Mach was völlig anderes. Die besten Ideen kommen mir oft unter der Dusche oder beim Abwaschen, wenn ich eben nicht krampfhaft versuche, kreativ zu sein.


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