1. Den Auth-Code sichern (Der Hausschlüssel)
Bevor du irgendetwas kündigst, brauchst du den sogenannten Auth-Code (auch Transfer-Code genannt). Den bekommst du von deinem alten Anbieter.
Meine Erfahrung: Warte nicht bis zum letzten Tag der Kündigungsfrist. Manche Anbieter lassen sich Zeit mit der Herausgabe. Fordere ihn frühzeitig an.
2. E-Mails sichern – der häufigste Fehler
Viele vergessen, dass beim Domain-Umzug oft auch das E-Mail-Konto beim alten Anbieter gelöscht wird.
Was tun? Sichere deine Mails lokal (z. B. in Outlook) oder nutze Tools, die dein Postfach 1:1 zum neuen Anbieter kopieren. Nichts ist mehr ärgerlich als verlorene Kundenanfragen, nur weil der Posteingang weg ist.
3. Website-Daten und Datenbank umziehen
Wenn du auch das Hosting (den Speicherplatz) wechselst, ziehst du quasi in ein neues Haus um.
Backup machen: Kopiere alle Dateien via FTP.
Datenbank exportieren: Deine Inhalte liegen in der Datenbank. Ohne die ist deine Seite leer.
Testlauf: Installiere die Seite beim neuen Anbieter erst unter einer Test-URL, um zu sehen, ob alles läuft.
4. SEO-Ranking behalten (301-Weiterleitungen)
Wenn sich mit dem Umzug auch deine Linkstruktur ändert (z. B. von .com auf .ch), musst du Google sagen, wo die neuen Inhalte liegen.
Was tun? Nutze sogenannte 301-Weiterleitungen. Das ist wie ein Nachsendeauftrag bei der Post. Ohne diesen Auftrag fängst du bei Google wieder bei Null an.
Praxisbeispiele aus meinem Alltag
Szenario | Gefahr | Lösung (Was tun?) |
Nur der Provider wechselt | E-Mails sind weg. | Postfächer vorab beim neuen Anbieter identisch anlegen. |
Domain-Name ändert sich | Ranking-Verlust. | 301-Redirects in der |
SSL-Zertifikat fehlt | "Nicht sicher"-Warnung. | Sofort nach dem Umzug beim neuen Hoster das SSL (Let's Encrypt) aktivieren. |
Fazit: Keine Panik beim Zügeln
Ein Domain-Umzug ist Routine, wenn man die Checkliste im Kopf hat. Die wichtigste Regel: Kündige den alten Vertrag erst, wenn beim neuen Anbieter alles läuft. So hast du immer einen Plan B, falls es doch mal hakt.
Häufige Fragen
Wie lange dauert ein Domain-Umzug?
Innerhalb der Schweiz (.ch-Domains) dauert es oft nur ein paar Stunden. Bei .com oder .net kann es bis zu 5 Tage dauern. Plane also Puffer ein.
Ist meine Website während des Umzugs offline?
Wenn du es schlau machst, nein. Die alte Seite bleibt so lange aktiv, bis die neue weltweit erreichbar ist. Das nennt man "DNS-Propagierung".
Kann ich meine E-Mail-Adressen behalten?
Ja, solange du die Domain mitnimmst, bleiben deine Adressen (z. B. info@deinefirma.ch) gleich. Nur der Inhalt der Postfächer muss manuell gezügelt werden.
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