1. Alt-Text: Gib Google Kontext

Der sogenannte Alt-Text (Alternativtext) beschreibt den Inhalt eines Bildes. Er wird angezeigt, wenn das Bild nicht geladen werden kann – und vor allem: Er hilft Suchmaschinen, den Inhalt des Bildes zu verstehen.

Warum das wichtig ist:
Google kann keine Bilder „sehen“. Es braucht Texte, um den Bildinhalt einzuordnen – und zu entscheiden, ob das Bild zu einer Suchanfrage passt.

Beispiel für guten Alt-Text:
image1.jpgkein Mehrwert
„Coaching-Sitzung im hellen Büro mit Klientin am Tisch“konkret, beschreibend

Tipp:
Verwende 1–2 relevante Keywords im Alt-Text – aber übertreibe es nicht. Bleib menschlich und beschreibend.

2. Dateigrösse & Format: Ladezeiten killen Rankings

Je grösser deine Bilder, desto länger lädt deine Website – besonders mobil.
Google straft langsame Seiten ab. Deshalb: Optimiere deine Bilddateien.

So geht’s einfach:
🔧 Tools wie TinyPNG oder ImageOptim komprimieren Bilder ohne sichtbaren Qualitätsverlust.
📁 Formate:
JPEG für Fotos
PNG für Grafiken mit Transparenz
WebP (neu): moderne Alternative mit Top-Komprimierung & Qualität

Ziel:
– Einzelne Bilder: unter 250 KB
– Große Hero-Images: maximal 500 KB (wenn nötig in 2x Auflösung)

3. Dateiname: Sag, was du zeigst

Der Dateiname eines Bildes ist ein Ranking-Signal. Heisst dein Bild „IMG_83947.jpg“, versteht niemand etwas – auch Google nicht.

So machst du es besser:
Benenne deine Dateien beschreibend und keyword-orientiert, z. B.:
webdesign-agentur-st-gallen.jpg
coaching-raum-naturlicht-schweiz.jpg

Tipp:
– keine Umlaute oder Sonderzeichen
– trenne Wörter mit Bindestrichen
– keine unnötigen Zahlen oder Kürzel

4. Lazy Loading: Lade nur, was sichtbar ist

Mit Lazy Loading werden Bilder erst dann geladen, wenn sie im sichtbaren Bereich erscheinen. Das spart Daten, verbessert die User Experience – und vor allem die PageSpeed, ein Rankingfaktor für Google.

So setzt du Lazy Loading um:
– Bei modernen Baukästen wie Framer, WordPress oder Webflow oft schon integriert
– Im Code: <img loading="lazy" ... >
– Für WordPress: Plugins wie WP Rocket oder Smush aktivieren Lazy Loading automatisch

5. Bildergrösse in der richtigen Auflösung bereitstellen

Viele Websites laden riesige Bilder, die am Ende nur in 300 px Breite angezeigt werden. Das kostet Performance – ohne Nutzen.

Tipp:
Passe die Dimensionen des Bildes an die tatsächliche Anzeigegrösse an – oder nutze responsive Bildformate (srcset) für verschiedene Displaygrössen.

6. Strukturierte Daten für Bilder (Bonus für Fortgeschrittene)

Wenn du z. B. Produktbilder zeigst, kannst du mit Schema.org-Markup Google noch mehr Kontext geben.
Das erhöht die Chance, in den Google-Bild-Suchergebnissen prominent angezeigt zu werden.

Beispiel:
Für ein Produktbild eines Coaching-Pakets könntest du strukturierte Daten wie Preis, Titel und Beschreibung einbinden.

Fazit: Bilder-SEO ist kein Nice-to-have – es ist ein Ranking-Booster

Eine Website mit unoptimierten Bildern ist wie ein Ferrari mit platten Reifen: Sie sieht gut aus, bringt dich aber nicht weit.
Wenn du deine Bilder richtig behandelst, bekommst du:
✅ schnellere Ladezeiten
✅ bessere Rankings
✅ höhere Sichtbarkeit
✅ bessere Conversion

Quick-Checkliste zum Mitnehmen:
🔲 Alt-Text für jedes Bild
🔲 Komprimierte Dateien (< 250 KB)
🔲 Aussagekräftige Dateinamen
🔲 Lazy Loading aktiviert
🔲 Richtige Auflösung & Format
🔲 (Optional) Strukturierte Daten bei Produktbildern

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Häufige Fragen

Warum sind optimierte Bilder so wichtig?

Weil sie einen grossen Teil der Ladezeit ausmachen. Zu grosse Dateien machen deine Website langsam – und eine langsame Seite verliert Besucher und Rankings. Optimierte Bilder sind schnell, scharf und suchmaschinenfreundlich.

Wie optimiere ich meine Bilder richtig?

Verkleinere die Auflösung (nicht jedes Bild muss 4000px breit sein), komprimiere sie, nutze moderne Formate wie WebP, setze klare Dateinamen („webdesign-wolfhalden.jpg“) und schreib kurze, präzise Alt-Texte. Das verbessert Geschwindigkeit und SEO gleichzeitig.

Was sollte ich unbedingt vermeiden?

Riesige Originalfotos, seltsame Dateinamen wie „IMG_2843.png“, fehlende Alt-Texte und Bilder, die nicht für Mobile optimiert sind. Wenn du deine Bilder leicht, klar und sauber hältst, wirkt deine Website moderner – und lädt deutlich schneller.


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Webdesigner & SEO-Experte aus der Schweiz. Ich baue Websites, die gefunden werden und Anfragen bringen – ohne Bullshit.